Sehr zur Freude der zahlreich erschienenen Kinder war es nach über 3 Jahren der Abstinenz am Ostersonntag endlich wieder so weit: Der erste Dampfzug fuhr bei strahlendem Wetter wieder auf der Wiehltalbahn - und hatte kleine Überraschungen vom Osterhasen für die Kinder mit an Bord, die sich darüber riesig freuten.
Herr Eisenhauer von der IG Bw Dieringhausen verteilt Ostereier an die Kinder, die sich darüber riesig freuten
Aber auch die zahlreich erschienenen Erwachsenen hatten alle ein freudiges Lächeln auf dem Gesicht. Es waren sogar Fahrgäste aus Nepal und von den Philippinen mit von der Partie, die sich sichtlich darüber freuten, dass es so etwas Schönes heute noch gibt. Sie baten mich, allen am Wiehltalbahn/bergischger Löwe - Projekt Beteiligten ihren herzlichen Dank zu übermitteln, was ich natürlich gerne hiermit mache.
Fahrgäste aus Nepal und von den Philippinen waren auch dabei - alle hatten ein freudiges Lächeln auf dem Gesicht
Wie sagte Frau Minister Scharrenbach noch vor zwei Wochen: "Wenn man einen "bergischen Löwen" hat, dann muss dieser auch brüllen!"
Frau Minister, der Bergische Löwe brüllte - und alle, alle kamen...
Es gab 133 Sitzplätze im Zug, die alle belegt waren. Im Endeffekt waren nach Auskunft des IGBw Dieringhausen bei der ersten Fahrt des Tages ca. 220 - 230 Fahrgäste an Bord und etwa 180 - 190 Fahrgäste bei der Nachmittagsfahrt.
Pünktlich um 10:30 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung und fuhr die Rampe vom Eisenbahnmuseum hinauf zum Betriebsgelände des Bahnhof Dierinhausen. Dort musste der Zug dann allerdings erstmal warten.
Grund waren Verspätungen der RB25 wegen Bauarbeiten auf der Aggertalstrecke und dem damit einhergehenden Schienenersatzverkehr zwischen Overath und Engelskirchen. Nachdem die RB25 dann endlich durch war, konnte der Dampfzug dann an den DB-Bahnsteig rangiert werden, wo noch einige Fahrgäste in den ohnehin schon vollen Zug zustiegen.
Wollen die etwa auch noch alle mit?
Dann ging es mit ca. einer halben Stunde Verspätung auf die Strecke in Richtung Osberghausen, wo ein erneuter Halt erforderlich wurde, da die Abzweig-Weiche auf die Wiehltalstrecke erst von Hand aufgeschlossen und umgelegt werden musste, bevor der Zug von der Aggertal- auf die Wiehltalstrecke abbiegen und bis zum Bahnsteig des Haltepunktes Osberghausen vorziehen konnte. Dort wartete er ab, bis die Weiche wieder in den Ursprungszustand gebracht und abgeschlossen war und der Kollege von der Weiche bis zum Bahnsteig gegangen und in den Zug eingestiegen war.
Weiter ging es durch das malerische Wiehltal entlang der Wiehl, vorbei an langsam aus dem "Winterschlaf" erwachender Vegetation über Weiershagen, Bielstein und Alperbrück bis nach Wiehl. Kurz vor dem Bahnhof konnte man vom fahrenden Zug aus die Fortschritte der Bauarbeiten im Wiehlpark sehen.
Vorbei an langsam aus dem "Winterschlaf" erwachender Vegetation...
...geht's über Weiershagen, Bielstein und Alperbrück bis nach Wiehl
Am Bahnsteig von Gleis 1 in Wiehl angekommen, herrschte dort großes Gedränge von den vielen Fahrgästen. Der Zug hatte in Wiehl dann ca. eine dreiviertel Stunde Aufenthalt, bevor es zurück nach Dieringhausen ging. In dieser Zeit wurde die Lok ans andere Ende des Zuges umgesetzt und ihre Wasservorräte dabei wieder aufgefüllt.
Großes Gedränge an Gleis 1 in Wiehl
Großes Gedränge an Gleis 1 in Wiehl
Erklärende Worte an den Enkel...
Die Lok 'Waldbröl' wird ans andere Ende des Zuges umgesetzt und nimmt dabei frisches Wasser...
Es war eine schöne Fahrt, die definitiv Lust auf mehr machte...
...und es gab mehr: z.B. einen Rundgang durch den Ringlokschuppen...
Vorderansicht einerer Güterzuglok der Baureihe 41 186

