Förderkreismitglieder haben bereits in der Vergangenheit umfangreiche Arbeiten zum Erhalt des Fahrzeuges geleistet. Das erfolgte in Waldbröl und mangels eigener Halle „unter freiem Himmel“. Doch nun stehen im Zusammenhang mit der Hauptuntersuchung des Fahrzeuges (Vorschrift alle sechs Jahre) Tätigkeiten an, die unter solchen Bedingungen nicht mehr möglich sind. Eine wettergeschützte Halle, Spezialwerkzeug sowie die Anleitung und Mitarbeit von Betriebseisenbahnern sind nunmehr vonnöten.

Mit unserem kooperierenden Eisenbahninfrastrukturunternehmen, der Rhein-Sieg-Eisenbahn, wurde daher vereinbart, den SKL für die Hauptuntersuchung von Waldbröl nach Bonn-Beuel in die dortige Eisenbahnwerkstatt zu überführen. Aus recht unterschiedlichen Gründen kam hierfür nur ein Transport mittels LKW infrage. Begeisterung hat bei uns als Eisenbahnern der Entschluss, der wohl oder übel anstand, kaum ausgelöst.

Für solche Transporte gibt es spezielle Lastwagen mit entsprechenden Hebevorrichtungen. Leider war ein solches Fahrzeug im näheren Umkreis mittelfristig nicht verfügbar. Um den Transport dennoch möglichst kostengünstig zu realisieren hat der Förderkreis daher auf der Basis eines Anforderungs- und Technikkataloges unterschiedliche Unternehmen zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Ergebnisse für die eigentlich einfache Aufgabenstellung, den SKL Transport, waren durchaus überraschend. Da wurde die Notwendigkeit einer Traverse für den Hebevorgang mitunter konträr eingestuft, die Erforderlichkeit von zwei Autokränen gesehen und manch anderes. Im Ergebnis wurde mit Dornseiff eine Firma mit Verständnis für das Anliegen und die Möglichkeiten des Förderkreises gefunden.

Nunmehr ist der SKL zur technischen und optischen Auffrischung in der Eisenbahnwerkstatt. Mit ersten Arbeiten haben Aktive des Förderkreises bereits begonnen. Jede Unterstützung dabei ist willkommen. Sei es als Mithelfer (Telefonische Info: 02264-1418) oder mit einem Spendenbeitrag (Konto: DE 55 3846 2135 1005 5550 15 Kennwort: SKL). Denn hierdurch wird es möglich, den „gelben Flitzer“ zügig wieder in sein Heimatrevier zu bringen. Über den Fortgang der SKL-Sanierungsarbeiten werden wir weitergehend berichten.

Ein Beitrag von Peter Esser